Durch klicken auf die Grafik sehen Sie die Äpfel der Jahre 2001 bis 2017



So kommen Sie mit dem HVV zu den
Norddeutschen Apfeltagen, die 2019 im
Loki-Schmidt-Garten zu gast sind:

Mit dem HVV zu uns


...und so finden Sie den Loki-Schmidt-Garten!


Wir trauern um Irmgard Dudas, der Initiatorin der Apfeltage, die im Alter von 82 Jahren am 12. April 2019 verstarb.

Im Jahr 1995 hat Irmgard zusammen mit Thomas Schönberger und dem Projekt ökologisches Lernen und Handeln (PÖLH) die ersten Apfeltage in Ammersbek ins Leben gerufen. Seitdem hat sie tatkräftig und engagiert bis zu letzt auf den Apfeltagen mitgewirkt und mit ihrem umfangreichen Netzwerk unterstützt.

Daneben lagen ihr die Streuobstwiesen, besonders in Wandsbek, sehr am Herzen, für die sie Patenschaften, Pflanzaktionen und Feste organisierte. Irmgard hat mit ihrem botanischen Wissen viel zur Umweltbildung beigetragen.

Sie hatte stets ein offenes Ohr und gastfreundliches Haus und hat sich für diejenigen eingesetzt, die sonst keine besondere Lobby haben: hilfsbedürftige Menschen, Tiere und Pflanzen.

Irmgards Rat und ihre Stimme wird uns allen fehlen.

In Trauer,

Ulrich und das Vorbereitungsteam der Norddeutschen Apfeltage

 


 

Alte Sorten - neu entdeckt!

 

Grußwort von Loki Schmidt †

"Ich habe mich gefragt, warum wir eigentlich die Norddeutschen Apfeltage feiern, wenn wir in unseren Gärten doch auch Kirschbäume, Birnen- und Pflaumenbäume finden? Ist es vielleicht gerade der Apfel, der uns als erstes in den Sinn kommt, weil wir ihn schon aus unseren Kindheitserinnerungen kennen?
Unter dem Apfelbaum liegen und zwischen den Zweigen hindurch die Wolken beobachten, in den Apfel beißen, mal sauer, mal süß, mal leuchtend grün, dann wieder feuerrot. Apfelmus auf Pfannkuchen und Apfelkuchen mit Sahne im Sommer, danach wieder die heißen Bratäpfel im Winter. Er ist einfach überall der Apfel, alle Generationen kennen ihn. Während heute auch Mangos und Kiwis den Markt erobert haben, bleibt der Apfel doch immer der bekannteste unter den Früchten, der Allgegenwärtige sogar. Von dem ersten Apfel in der Brottasche für den Weg zum Kindergarten bis zum eigenen gepflanzten Apfelbaum im Garten ist er immer dabei und selbstverständlich geworden. Gerade aber was Selbstverständlich erscheint, darf nicht aus dem Blickwinkel geraten und deshalb meine ich, muss unser Apfel mit seinem alltäglichen Dasein in den Mittelpunkt gerückt und in seiner Vielfalt unterstützt werden, damit noch viele Generationen die unterschiedlichsten Sorten probieren können und immer einen Platz unter dem Apfelbaum finden können."