Durch klicken auf die Grafik sehen Sie die Äpfel der Jahre 2001 bis 2015

Herzlich Willkommen auf der Seite
der Norddeutschen Apfeltage, die
dieses Jahr zum 16. Mal stattfinden!


So kommen Sie mit dem HVV zu den
Norddeutschen Apfeltagen 2016 in den Loki-Schmidt-Garten in Hamburg-Klein Flottbek:

Mit dem HVV zu uns

 


...und so finden Sie den Loki-Schmidt-Garten
Botanischer Garten der Universität Hamburg
in Hamburg-Klein Flottbek!


Grußwort von Loki Schmidt

"Ich habe mich gefragt, warum wir eigentlich die Norddeutschen Apfeltage feiern, wenn wir in unseren Gärten doch auch Kirschbäume, Birnen- und Pflaumenbäume finden? Ist es vielleicht gerade der Apfel, der uns als erstes in den Sinn kommt, weil wir ihn schon aus unseren Kindheitserinnerungen kennen?
Unter dem Apfelbaum liegen und zwischen den Zweigen hindurch die Wolken beobachten, in den Apfel beißen, mal sauer, mal süß, mal leuchtend grün, dann wieder feuerrot. Apfelmus auf Pfannkuchen und Apfelkuchen mit Sahne im Sommer, danach wieder die heißen Bratäpfel im Winter. Er ist einfach überall der Apfel, alle Generationen kennen ihn. Während heute auch Mangos und Kiwis den Markt erobert haben, bleibt der Apfel doch immer der bekannteste unter den Früchten, der Allgegenwärtige sogar. Von dem ersten Apfel in der Brottasche für den Weg zum Kindergarten bis zum eigenen gepflanzten Apfelbaum im Garten ist er immer dabei und selbstverständlich geworden. Gerade aber was Selbstverständlich erscheint, darf nicht aus dem Blickwinkel geraten und deshalb meine ich, muss unser Apfel mit seinem alltäglichen Dasein in den Mittelpunkt gerückt und in seiner Vielfalt unterstützt werden, damit noch viele Generationen die unterschiedlichsten Sorten probieren können und immer einen Platz unter dem Apfelbaum finden können."

 


 

Alte Sorten - neu entdeckt!

Im Jahr 2001 war mit den erfolgreichen Hamburger Apfeltagen der Grundstein für diese Veranstaltungsreihe gelegt worden, die 2016 zum 16. Mal stattfindet.

Um einheimische Obstsorten wieder in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken, initiierten der BUND-Landesverband Hamburg und das UmweltHaus am Schüberg die Norddeutschen Apfeltage.

Kennen Sie den "Finkenwerder Herbstprinz"? Oder den "Ruhm von Kirchwerder"? Wohl kaum. Denn wie fast alle einheimischen Apfelsorten sind die beiden Altstars der norddeutschen Kulturlandschaft beinahe in Vergessenheit geraten. Auch im Alten Land, einem der größten Obstanbaugebiete Europas, bestimmt der europäische Standardapfel die Szene.

Immer mehr wirtschaftlich gut verwertbare Apfelsorten mit niedrigen Stämmen werden angebaut. Und rein ökonomisch hat das seine Gründe.

Doch die Massenproduktion hat auch negative Folgen - für Verbraucher und Erzeuger, für Geschmack, Gesundheit und Umwelt. Obstbauern im Alten Land wundern sich, dass ihre Nachbarn in Hamburg schon mehr importierte als einheimische Äpfel essen.

Die Konsumenten klagen immer öfter über fade schmeckende neue Züchtungen und Allergien, die ihnen den Genuss der Äpfel verwährt.

Alte Sorten und die früher charakteristischen Hochstämme fallen dem Euro-Apfel zum Opfer - die Landschaft verliert an Reiz. Und: Mit der agroindustriellen Monostruktur steigt die Pestizidbelastung, was sowohl für Verbraucher als auch für Gewässer problematisch ist.

 

WANN
WAS
WO
   
Freitag,
23. September 2016

Workshops
Sortenbestimmung

Loki-Schmidt-Garten
     
Sonnabend,
24. September 2016

Großes Apfelfest
09-18 Uhr

Loki-Schmidt-Garten

Sonntag,
25. September 201
6

Großes Apfelfest
09-18 Uhr

Loki-Schmidt-Garten